Island - Insel aus Feuer und Eis
Reisebericht einer Reise vom 21.6. bis 28.6. 2004
Beeindruckend war schon der Anflug, wie hier der Myrdalsjökull
Gletscher

oder diese Lavalandschaft
nach der Landung war das Wetter noch voll ok, es hatte satte 17 Grad
Celsius und die Sonne schien. Wir nahmen den Flybus nach Reykjavik um
unser Zimmer im Hotel Fron
zu beziehen. Sehr schönes Hotel, sehr zu empfehlen. Auch
Preis/Leistung stimmt hier, die Lage ist gut (Laugavegur) und es ist
trotzdem ruhig.

Am nächsten Tag gings dann früh morgens los, wir fuhren mit
dem Bus zum Whalewatching nach Olafsvik.
Dies wird als Tagestour
angeboten, man kann es aber nur empfehlen, wenn man entweder sehr sehr
seefest ist,
oder man wirklich unbedingt einen Blauwal sehen möchte. Tatsache
ist, dass die großen Blauwale im vergleich
zu beispielsweise Buckelwalen recht unspektakulär zu beobachten
sind. Jedenfalls hatten wir auf unserer 7-stündigen (!!!)
Bootsfahrt auf der offenen See zwischen Island und Grönland
Glück und konnten sogar die Fluke des Blauwals sehen
Alles in Allem ein sehr anstrengender Tagesausflug, allerdings war
alleine schon die Landschaft an der Westküste all das wert



Am Tag danach folgte dann der obligatorische Ausflug zur "Blauen Lagune". Hier sollte man
nicht versäumen einen Abstecher auf den über der Lagunge
gelegenen Aussichtspunkt zwischen den Lavafelsen zu machen (Erreichbar
vom Restaurant noch vor der Eintrittskasse gelegen). Ein netter
und unkomplizierter Ausflug von Reykjavik aus, leider gibt es hier
keine Liegen oder ähnliches, man kann fast nur aus dem Wasser raus
und sich wieder umziehen.


Am nächsten, dem 3. Tag, holten wir dann unseren von zu Hause
bereits gebuchten Mietwagen ab, und fuhren dann, teils über
Schotterpisten
in Richtung Geysir und Strokkur. Das Fahren über die
unasphaltierte Piste war auch mit unserem Toyota Avensis kein Problem.
Aufpassen muß man nur bei den mit "F" gekennzeichneten Routen,
diese sind nur mit 4WD zu befahren!


Gleich nebenan liegt der Gullfoss, von wo man auch einen herrlichen
Blick auf den Langjökull hat

Weiter gings über den Seljalandsfoss
in Richtung Vik an der Südküste, wo wir für die
nächsten 3 Nächte unser Quartier im Hotel Edda aufschlugen. Essen in
Vik kann man übrigens günstig und recht gut im Vikurgrill bei
der Tankstelle.
Leider ist
das Wetter in Vik das schlechteste ganz Islands, und diese Warnung
sollte man ernst nehmen! Es hat die Zeit wo wir dort waren fast
ständig geschüttet, bei einem Sturm der es einem
unmöglich machte geradeaus zu gehen!
An der Südküste gabs die nächsten Tage jedenfalls
einiges zu sehen, sobald das Wetter kurz mal mitspielte
wie den 60 Meter hohen Skogafoss



die Zwergenfelsen "Dverghamrar"
den historischen Hof Nupsstathur
die Sanderlandschaft

die Gletscherlagune Jökullsarlon


und die Gletscherzunge "Svinafellsjökull", zu der man unbedingt
einen
Abstecher über die Kurze Schotterpiste machen sollte! Sehr
beeindruckend, man kann direkt neben dem Gletscher spazieren gehen.
Wesentlich beeindruckender als der viel bekanntere, gleich nebenan
liegende Skaftafell NP. Auch ist diese Gegend ein Geheimtipp wenn das
Wetter mieserabel ist, da dieses Gebiet durch die umliegenden Berge
etwas geschützt liegt.
Danach gings wieder zurück Richtung Reykjavik, wobei wir die
letzte Nacht im Motel Best in Vogar verbrachten. Liegt günstig
nahe des Flughafens, sehr schöne Zimmer, sehr empfehlenswert!
Diese Impressionen vom Rückflug waren leider schon das letzte, das
wir von Island zu sehen bekamen

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Folgende Literatur habe ich zur Vorbereitung benutzt
Sehr empfehlenswert ist hier der Reiseführer von Müller. Kaum farbige Bilder
oder grossartige Karten, aber sehr viel Information. Auch viele Tips für
Spaziergänge bzw. zum Wandern. In Deutsch!

In Englisch, aber ebenfalls sehr empfehlenswert ist der Island-Reiseführer
von Lonely-Planet. Meine Erfahrung damit ist, dass hier die Karten
wesentlich besser und übersichtlicher sind als im Müller. Ansonsten bietet
er ebenfalls sehr viel Information, wenn auch vielleicht nicht ganz so viel
wie der Müller.

Sehr geeignet um sich vorher eine Route zurechtzulegen ist auch diese
Touristenkarte. Man findet sich gut darauf zurecht, es ist auch genau
verzeichnet welche Strassen geteert sind und welche nicht bzw. welche man nur
mit 4WD befahren sollte. Details zu manchen Gebieten sollte man sich nicht
erwarten, ist aber nicht unbedingt nötig!

Ein netter Bildband zur Einstimmung ist "Reise durch Island". Dies ist allerdings
kein reiner Bildband, es ist eine meiner Meinung nach optimale Mischung aus
Infos und Bildern. Zur Einstimmung oder als Erinnerung zu empfehlen, allerdings
nicht als Reiseführer!

Auch ganz nett ist noch der Wanderführer aus dem Verlag Rother.
Viele einfache aber auch sehr anstrengende Touren finden sich hier drin. Es
ist also für jeden etwas dabei!

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